Apr06
Allgemein

Ich habe am Anfang nur die Bilder gesehen und ich habe echt nicht erkannt wer das ist.

Das ist Mel-B von den ehemals Spice Girls (oder wieder? Ich bin da nicht auf dem laufenden). Wie sehr sich doch die Musikbranche mittlerweile einem anderen Gewerbe ähnelt.

Von Manuel
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Okt19
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Just fuck ya all!

Link: Fucking Guide of Metal

Von Manuel
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Sep05
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MP3s – Herzstück einer Abwahnmahnwelle für p2p Dienste, Schrecken aller großen Musikbonzen, Apples letzte genutze Chance, etc …

Was kann man der MP3 nicht alles nachsagen. Eigentlich irgendwie alles, nur nicht, dass man sie nicht bekommt. Gratis. Legal.

Gibt man bei google “gratis mp3″ ein .. Informationschaos. Um einfach und schnell an kostenlose MP3s zu kommen gehört ein bischen mehr. Aber fangen wir mal vorne an.

Ist es legal?

Die Aufnahme eines Webradioprogramms ist in Deutschland grundsätzlich legal. Voraussetzung dafür ist, dass die aufgezeichneten Musikdateien nur für den eigenen Gebrauch bestimmt sind. Für den Eigengebrauch dürfen die aufgezeichneten Musikdateien auch kopiert oder auf ein mobiles Gerät übertragen werden. Auch darf man die aufgenommenen Lieder auf CD brennen. Nicht erlaubt ist dagegen ein Radioprogramm aus dem Internet aufzunehmen, welches durch einen Kopierschutz geschützt ist. Dieser müsste nämlich bei der Aufnahme geknackt werden, was in Deutschland illegal ist. Ebenfalls nicht erlaubt ist natürlich der Verkauf und die Weitergabe von aufgezeichneter Musik. CDs, die gefüllt mit Musik aus einem Internetradio-Programm sind, dürfen also auf gar keinen Fall bei eBay verkauft oder bei Kazaa und Co. zum Tausch angeboten werden.
Die Aufnahme eines Web-Radioprogramms für das private Musikarchiv ist jedoch völlig legal. Sie bietet übrigens derzeit die einzige Möglichkeit ohne irgendwelche rechtlichen Grauzonen (wie etwa beim Filesharing) an eine digitale Kopie seiner Lieblingssongs zu kommen.

Ist eine Definition von der netzwelt – vielleicht liest diesen Beitrag ja ein Jurastudent oder Anwalt und kann mal die aktuelle Rechtssituation dazu preisgeben.

Wo bekomme ich nun die MP3s her?

Streamripperlogo

Streamripperlogo

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten. Eine der mittlerweile sehr bekannten ist das sog. “Rippen” eines Audiostreams (Quasi das aufnehmen eines Internetradios). Hierzu bietet sich winamp und der streamripper an.
Beide Programme runterladen und installieren und schon kann man quasi die Musik von zig tausend Radiostationen auf seine Platte schaufeln.
Vorteil: Einfach und schnell
Nachteil: Qualität abhängig von dem Radio (128 kbps im Schnitt), teilweise schlechte Trimmung von den MP3s

Wenn man dann genug hat von den Radiomoderatorenansagen die einem in die MP3 reinquatschen, dann könnte auf die Idee kommen, das das einfacher gehen muss.
Ja, geht.

Lastfm

Lastfm

Last.fm bietet eine Radiostationsähliche Nutzung an. Dort kann man einen Interpreten eingeben und er spielt “ähnliche” Musik. Alles mit prima ID Tags versehen und Cover und allen schicken web2.0 verknüpften Informationen. Der Vorteil hier .. es gibt Bands die nie im Radio gespielt werden würden und keine Moderatoren und eine deutliche und klare Abgrenzung der Liedtitel.
Und wie kommt man da dran?
Noch einfacher als rippen .. einfach einen Account auf Last.fm registrieren und “The last ripper” runterladen. Dort die Accountdaten eingeben und fertig.
Vorteil: Qualitativ hochwertige MP3s, ID Tags, komplette nicht geschnitten Lieder, Cover
Nachteil: Qualität liegt bei den üblichen 128 kbit (teils weniger), Last.fm teilweise nicht erreichbar

Bevor ihr nun aber losgeht und euch neue Festplatten kauft. Moment eben .. 128 kbit zu wenig? Ihr wollt Qualität und euch genau auswählen welche Musik ihr gerade runterladen wollt?
Ach Kinder, immer diese Sonderwünsche. Aber machen wir auch eben schnell.

Es gibt mittlerweile jede Menge Musikportale die Online Musik on-demand streamen. Als interessante Beispiel kann man songza oder deezer nennen. Hierbei wäre ein bischen Recherche fällig welches das bessere ist. Roccatune wirbt mit 320 kbit Qualität – mmmh … okay.

Wer nun Musik aufnehmem will braucht dazu mehr als seinen Kassettenrekorder. Wir wollen beste Qualität, also installieren wir einen Audiorekorder eurer Wahl. Ich nehme gerne No23 (wie alle Tools die ich vorstelle FREEWARE) .. und wenn man schon dabei ist Sachen zu installieren, dann auch noch eben ein MP3 Tool, damit wir nachher auch die lästige Werbung rausbekommen und die MP3 “splitten” können.
Ich nehme da mal Visual MP3 Splitter & Joiner.

Roccatune

Roccatune

So nun sucht man sich die Musik raus, die man haben möchte. Danach wird der Rekorder “No23″ gestartet und auf Aufnahme gedrückt (natürlich die Einstellung auf 320 kbits nicht vergessen). Danach nur noch simpel auf Play auf dem Musikportal drücken (in meinem Fall halt roccatune wegen der Qualität).
Das kann man dann so lange laufen lassen, bis man keine Lust mehr hat oder die Playlist leer ist. Einfach die Aufnahme beenden, die MP3 in den MP3 Splitter laden und automatisch nach Pausen durchsuchen und trimmen lassen. Hintenraus purzeln dann die CDs die man sich ausgesucht hat. Wenn Werbung dabei sein sollte, einfach alle Dateien löschen, die kleiner als 1 MB sind (Vorsicht bei Intros von CDs).
Vorteil: Beste Qualität, direkte Songauswahl, WYHISWYG = “What you hear is what you get”
Nachteil: Manuelle Start und Stop Funktion, ID Tags fehlen

So und noch ganz anders kann man das machen. Ich rippe zwar nicht, werde aber ganz gerne mal gefragt, wie man Sachen machen kann.

P.S. Man kann natürlich auch ne DRM geschütze Musikdatei bei iTunes kaufen .. unterstützt die armen Musiker doch bitte, sonst gitb es bald kein MTV-Cribbs mehr (das wo die ihren Villen zeigen .. und Boote .. und .. und ..)

Von Manuel
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Jul18
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Ihr könnt euch sicher noch an dieses Video erinnern, in dem Ernie und Bert aus der Sesamstraße zu netten Metalcore, wie Studenten vor Abgabe ihrer Diplomarbeit?

Nun gibt es auch die alternative Version für die Leute, die ihre Haare kürzer, dafür die Hosen aber länger und breiter tragen.

Von Manuel
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Jun20
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Die deutsche Radiokultur ist für mich etwas besonderes. Ich bin im nördlichen Teil Deutschlands aufgewachsen und dort existieren leider nur eine geringe Auswahl an Radiosendern. Seitdem ich in Berlin lebe, hat sich zwar die Anzahl der Radiosender deutlich erhöht, aber der Qualität ist gleich geblieben.
Meiner Meinung nach ist das Radio heutzutage auch zu stark reduziert auf Sendepläne und Redaktionsitzungen. Wenn man versucht einen Vergleich mit einer Radiolegende wieHoward Stern anzustreben, wird es meiner Meinung nach heutzutage so etwas in dieser Form nicht mehr geben können.

Es ist wirklich lange her das ich mich mit dem Radioprogramm auseinander gesetzt habe, aber nachdem sich jeder Sender dem Mainstream eingeordnet hatte und nur wenige Highlights wie “Blue Moon” von Tomy Wosh auf Fritz oder ähnlichen Sendungen anderer Sender geblieben sind, habe ich einfach aufgehört Radio zu hören.

Meiner Meinung nach ist das Radio zu einer Hintergrundgeräuschkulisse degradiert worden, die entweder morgens in der Dusche, beim Autofahren oder im Büro gehört wird. Die Zeiten wo man zu einem bestimmten Zeitpunkt das Radio eingeschaltet hat und auch “nur” Radio gehört hat sind vorbei. Und selbst die Menschen, die beim Autofahren Radio hören, tun dies wahrscheinlich eher aus dem Grund das sie keinen weiteren Sinn verfügbar haben, als für akustische Untermalung. Hier findet aber auch ein starker Wechsel in Richtung CD /MP3 Player im Auto statt, als das die Menschen hier wenigstens wirklich Radio hören würden.

Entwicklungstechnisch betrachtet hat das Radio auch vieles versäumt. Als die Entwicklung von der Kassette zu CD ging, war ein Medium gefunden, das sehr schnell spulen konnte und eine unglaublich hohe Hörqualität bietet. Wenn man Radio hört und einen Titel gut findet ist man darauf angewiesen, das der Moderator den Liedtitel durchsagt. Kein Tagging, keine Playlist, keine Wertung, keine Empfehlung.
Die einzige Möglichkeit die aktuell leidlich genutzt wird ist RDS. RDS bedeutet Radio Data System und das ist simplifiziert die Titelanzeige im kleinen Radiodisplay. Aber auch hier findet sich ein Entwicklungsstop – die Radiosender nutzen diesen Dienst nicht alle (eigentlich die wenigsten) und selbst die Radios unterstützen längst nicht alle diese Technik auf der Hardwareseite.

Die nächste Evolutionsstufe wäre das Digitale Radio!
Und ja das gibt es unter dem Name DABDigital Audio Broadcast. Wenn man sich die entsprechende Wiki Seite anguckt, findet man als anscheinend größte Vorteile die bessere Qualität und eine größere Programmvielfalt.
Nun war ich ziemlich enttäuscht – das soll alles gewesen sein? Das ist das Radio 2.0 ? Wo sind denn all die nützlich kleinen Gimmicks?
Ein Vergleich der hinkt, aber gezogen werden sollte, ist der mit einem bereits digitalen Radiosender im Internet. Standardmäßig bekommt man dort den Titel angezeigt, mit Interpret und Album. Bei professionell aufgesetzten Radios sogar Albuminformationen und viele weitere Informationen. Geht man einen Schritt weiter kann man sich bei Diensten wie last.fm sogar Playlisten zusammenstellen, Musik empfehlen lassen, neue Musik entdecken, einen Kauf vornehmen, Musik von Freuden durchsuchen … endlos die Möglichkeiten. Nur am Rande erwähnt das es komplett kostenlos ist.
Ist aber natürlich alles an das Internet gebunden, allerdings erinnere ich mich an eine Diskussion über etwas das UMTS genannt wird, ich denke ihr erinnert euch auch.
UMTS vs DAB ? Sieht böse aus für DAB!

In dem folgenden Dokument sind die aktuellen Möglichkeiten aufgelistet wie man digital Radio hören kann. Sehr schön auch gleich die Bewertung des Service am unteren Teil der Tabelle.

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Kommt man nun wieder in den Bereich der heutigen Zeit ist ja viel durch Werbung finanziert. Für Radio zahlt man ja GEZ – Sinn und Unsinn lasse ich dahingestellt. Selbst wenn man für die Titel die gespielt werden bezahlen muss (das ist die GLV nicht die GEZ!) dann läßt es sich über ein Streaming Radio viel genauer Abrechnen, da man genau sehen kann, wie viele Leute wie viele Songs gehört haben. Keine Pauschabrechnungen mehr. Man könnte (und das ist jetzt wirklich Utopie?!) sogar die GEZ oder GLV personenbezogen abrechnen.

Was man nicht alles könnte.

Es gibt zwei Werbewirksamkeitsstudien die zeigen Wie wirksam die Werbung im Radio ist. Auch hier zeigt sich schon … Radio ist nur ein Träger, ein Pusher. Viele tolle Worte werden benutzt und es wird sehr geschickt Formuliert um nicht die Theorie aufkommen zu lassen, das Radiowerbung nur als Nebenbeimedium gesehen werden kann.


Meinungsbarometer über Digitales Radio

Read this document on Scribd: Meinungsbarometer Digitales Radio Juni 2008

Von Manuel
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