Jul15
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Hach, alles so aufregend. Windows 7 ist ab heute im Vorverkauf. Genauer gesagt um Punkt 09.00 Uhr hat amazon.de seine virtuellen Ladentüren aufgemacht und anscheinend eine Masse von Besuchern hereingelassen.
Ich habe mich mit vielen Leuten durch diese virtuelle Tür gezwängt, aber leider war ich mit dem iPhone unterwegs, daher dauerte ein Reload etwas länger. So saß ich dann vor einem weißen Fenster, das mir offenbarte, das der Dienst teilweise nicht zu erreichen ist.
Um genau 09.12 Uhr war dann das Kontigent von amazon.de erschöpft und ich gefrustet. Kein Windows 7. Aber wir wären nicht pixelartisten, würden wir uns so einfach davon abhalten lassen. Sebastian und ich selbst surften ca. 20 Minuten auf total überlasteten Shops von alternate.de und conrad.de hin und her und beobachteten die auch hier extreme Belastung der Server.
Final kam es dann zu der Besätigung von Conrad.de:
Bild 1

Als ich dann eine Stunde mir noch einmal telefonisch versichern lassen wollte (durch ausbleiben einer Bestätigungsmail) das die Bestellung auch geklappt hat – sagte mir der freundliche Mitarbeiter, das meine Bestellung nicht gelten würde, das das Kontingent erschöpft ist und das mit so einem Ansturm ja keiner rechnen konnte.
Ich habe dann freundlich darauf hingewiesen, das damit Conrad einfach einen beschissenes Shopskript laufen lässt, das weder das Inventar genau verwaltet, noch das es entsprechende Benachrichtigungen versendet. Sowas würde ich bei Elektroklaus erwarten, aber nicht bei einem Fachmarkt. Da der Telefonmensch natürlich nichts dafür kann und ich mir keine Floskeln anhören will, legte ich mit einem freundlichen “Arsch” auf und begab mich wieder auf die Suche.
Die gesamten auf der Webseite von Microsoft angegebenen Onlineshops (was zum Teufel suchen OTTO und Neckermann da ???) ziert ein “Alles weg, du kriegst hier nix mehr” Schild.
Sebastian hat es dann in Berlin in einem Saturn?/Mediamarkt? geschafft vor einem Regal von über 40 Windows 7 Lizenzen sich eine zu ergattern und das auch weitesgehend stressfrei.
Ich bin da eher einfacher gestrickt und habe mir die Windows 7 Professional Variante einfach über amazon.co.uk bestellt, da es in Deutschland eh nur die Premium Home Variante gibt und mir es ziemlich egal ist, woher das Paket kommt.

Also was lernen wir daraus ?

Nutzt Linux – das ist einfach stressfreier.

Nachtrag von Sebastian:
Ich war bei Saturn. Und das Regal sah wie folgt aus. Witzig ist, das am Microsoft-Regal zwischen Vista und Windows 7 Linux steht ;)
IMG_0395

Wieso also online sich stressen, wenn es noch genug Pakete im Regal gibt.
IMG_0393

Von Manuel
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Mai22
Allgemein

Nachdem gerade meinem Kollegen der gesamte Rechner wegen eines Festplattenfehlers abgeraucht ist .. habe ich mir gedacht, das ich doch mal wieder die Backuproutinen anschmeissen sollte.
Allerdings sitze ich gerade am OSX imac – also Time Machine. Mein Mac hat zwei Partitionen, eine OSX und eine Windows und da ich die Windowspartition doch noch gerne behalten wollte, bot mir Time Machine leider nicht wirklich viele Alternativen.

Findinge Linuxbastler denken sich aber, wozu habe ich einen Rechenknecht zur Verfügung?

Also möchte ich nun eine kleine Anleitung vorstellen – Time Machine übers Netzwerk auf die Linux Kiste.

Schritt 1 wäre dann erstmal Time Machine davon zu überzeugen das es auch andere Laufwerke benutzen darf. Der Schritt ist relativ simpel – einfach das Terminal aufrufen (findet man unter Programme / Dienstprogramme).
Folgenden Befehl geben wir dann ein:

defaults write com.apple.systempreferences TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1

und bestätigen. Danach Time Machine wieder starten und schon sollte man andere Laufwerke auswählen können. In meinem Fall war leider der Server nicht fürs Netzwerk gedacht.

Also nehmen wir uns wieder die Konsole und bringen Linux das Netzwerktanzen bei.

Man verbindet sich mit dem Server via ssh. Danach kontrollieren wir erstmal ob wir überhaupt samba installiert haben. Falls nicht, holen wir das mit
sudo apt-get install samba
nach. Entgegen der Quick & Dirty Anleitungen wollte ich nun aber nicht die ganzen Home Verzeichnisse freigeben, sondern nur eines, wo der Mac sein Image drauf schmeissen soll.

Ich verwende für den Mac auch einen eigenen Benutzer den ich mit: sudo useradd mac hinzufüge. Vorteil ist, er bekommt gleich sein eigenes Verzeichnis und ich kann speziell diesen Nutzer wieder löschen, falls ich dazu mal doch kein Lust mehr haben sollte.

Also bearbeiten wir mal die smb.conf
sudo nano /etc/samba/smb.conf
Ich benutze “nano” als Editor, wer was anderes mag, soll das benutzen. In der Standartinstallation von Samba/Ubuntu steht in der config schon jede Menge Kram drinne.
In der Config suchen wir uns dann mal realtiv am Ende der Datei die “Sharing Defintions” und fügen dort unser Verzeichnis welches wir freigeben wollen hinzu.

#share folder
[backup]
comment = backup mac
path = /home/mac/backup
public = yes
browseable = yes
writable = yes
printable = no

Als ich es dann ausprobiert habe, wollte es noch nicht so richtig, habe aber im Netz gelesen das man noch ein Datei erstellen sollte, die Time Machine sagt “alles okay”.
sudo nano .com.apple.timemachine.supported einfach danach wieder mit ctrl+x raus und speichern.

Und genau zu diesem Zeitpunkt … sehe ich das ich keinen Plattenplatz mehr habe. Ich habe in den Server 2 x 20 GB Platten eingebaut, da passt aber niemals ein OSX backup druff …

Also mal neue Platten kaufen ..

Falls wer es schon erfolgreich testen konnte, einfach mal melden!

Von Manuel
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Nov14
Allgemein

Mein letzter Arbeitstag steht an, da gebe ich mir mal die Ehre und zeige euch das neue Spielzeug welches mich zu meinem neuen Arbeitgeber begleiten wird – den Samsung NC10.
Es ist eines von diesen neuen Netbooks, klein handlich und extrem mobil. Ich lese regelmässig die beiden Seiten msi-wind.de und www.eeepcnews.de – dort werden alle Netbooks vorgestellt.
Ich habe mich nun final für den Samsung NC10 entschieden, weil er a. einen “großen” 6-Zeilen Akku besitzt, b. eine schicke große Tasteratur hat und c. einfach schick ist. Aber einen richtigen krassen Unterschied wird man zwischen den Geräten kaum finden.
Hier nun aber mal ein paar Bilder des Samsung (von den Anschlüssen)…

Samsung NC10

Samsung NC10

[caption id="attachment_1128" align="left" width="150" caption="rechte Seite des Samsung NC10"]rechte Seite des Samsung NC10[/caption]
Vorderansicht Samsung NC10

Vorderansicht Samsung NC10

[caption id="attachment_1130" align="alignnone" width="150" caption="Linke Seite des Samsung NC10"]Linke Seite des Samsung NC10[/caption]

Ist wirklich recht hübsch :)
Da ich das vorinstallierte Windows zwar sehr nett finde, aber dann doch mit Linux arbeiten werde, wollte ich dort die neueste Linux Version installieren (8.10). Da das Netbook kein CD/DvD Rom besitzt, gibt es dort eine kleine Hürde zu überwinden.
Da sich es sehr umständlich gestaltet auf dem Mac (den ich auf Arbeit benutzen muss) ein ordentliches USB Boot Device anzulegen, habe ich mir einfach meinen Laptop geschnappt, nachdem ich die Ubuntu CD gebrannt habe.
Einfach die CD einlegen und von CD booten – ohne Ubuntu zu installieren – einfach das System normal starten. Danach gibt es im Systemmenü dann die Option einen Boot USB Drive zu erstellen.
Das lob ich mir! Kein ekliges kopieren und Masterboot formatieren mehr .. das war per Hand einfach sau umständlich. Hier nun einfach den USB Stick reinstecken (minimum 1 GB) und auf “go” drücken und wenn die Leiste voll ist, USB Stick entnehmen und tada .. an den Samsung stecken.

Entgegen verschiedener Anleitungen im Netz wollte mein Samsung NICHT einfach so von USB starten, also hab ich versucht ins Bios zu kommen und dies umzustellen … Drückt F2 von Anfang an dauerhaft, sonst will er das nicht.
Umgestellt und danach bootet er von USB und man kann routinemässig Ubuntu installieren. Es werden wird eigentlich ab hier kaum noch Hindernisse geben. Nach der kompletten Installation ist eigentlich nur eine kleine Hürde noch zu überwinden … Wlan sollte nicht gehen.
Das ist ziemlich ätzend, da sich leider zwar der richtige Treiber installiert, aber in der falschen Version. Aber das soll ja kein Problem sein für den geneigten Frickelexperten. Wir gehen einfach in die Systemeinstellungen und suchen den Punkt “Hardware-Treiber” .. dort wird dann der richtige falsche Treiber angezeigt. Den deaktivieren wir erstmal, da er eh nicht geht.
Nun mal genau durchlesen, damit nix schief geht :)

– ndiswrapper installieren (kann man über die cosole oder auch das “hinzufügen/entfernen” Fenster
http://blakecmartin.googlepages.com/ar5007eg-32-0.2.tar.gz herunterladen und entpacken
– danach kann man in die console “sudo ndisgtk” eingeben .. oder ALT+F2 drücken und das dort probieren
– dann wählt man den Treiber aus “net5211.inf” und bestätigen

Das sollte dann eigentlich schon alles gewesen sein .. der nap startet danach auch gerne mal neu. Danach steht dann auch dem Krebs durch Wlanwellen nichts mehr im Wege.
Ich habe danach noch ein paar Tweaks hinzugefügt, aber die gibt es dann die nächsten Tage.

Hier das fertige Samsung NC10 (bei mir dualboot mit winxp):

Von Manuel
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Aug19

Nachdem ich letzte Woche freiwillig unfreiwillig nach Linux Ubuntu umgestiegen bin (die große laute Kiste, mein MacBook läuft weiterhin 1A) – finde ich mich immer mehr mit dem kostenlosen OS zurecht. WLAN geht, Grafikkarte unterstützt die vielen tollen Effekte (wo selbst OSX sich ne Scheibe abschneiden kann). Also bisher alles Top.

Aber ich möchte hier nicht auf das OS eingehen, sondern mir fiel in diesem Zusammenhang ein lustiger Artikel bei Amazon auf.

Es handelt sich um die Videobox Einstieg in Ubuntu Linux/DVD-ROM

Soweit nicht besonders spannend.. nur wenn man weiter ließt ist es wohl eher für Leute die umsteigen wollen, dies aber nicht nicht getan haben.

Denn Voraussetzung: Windows XP / Vista

Ok etwas weiter unten dann die Auflösung:

Systemvoraussetzungen: PC mit Linux oder Windows Vista, XP, 2000 und 98 bzw. Mac OS X

Puh nochmal Glück gehabt, dabei hatte ich schon die Windows XP-DVD in der Hand ;)

Von Sebastian
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Apr30
Allgemein

Google is groß, google ist mächtig.
Google hat Picasa und ich mag es, wer es nun nicht nur unter Windows nutzen möchte, konnte eine ganze Zeit lang die Wine-Lösung benutzen, nun gibt es aber eine schicke andere Variante.

1. Jegliche Google Paranoia ablegen
2. http://picasa.google.com/linux/index.html besuchen und und dort das Package runterladen
3. Wenn das Paket fertig ist, kann man es mit
sudo dpkg -i /tmp/picasa_2.7.3736-15_i386.deb
installieren
4. Alle Geschäftsbedingungen aktzeptieren (siehe Schritt 1)
5. Fertig

Bisher kam es kaum zu Problemen, läuft prima und stabil.

Von Manuel
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