Mai22
Allgemein

Nachdem gerade meinem Kollegen der gesamte Rechner wegen eines Festplattenfehlers abgeraucht ist .. habe ich mir gedacht, das ich doch mal wieder die Backuproutinen anschmeissen sollte.
Allerdings sitze ich gerade am OSX imac – also Time Machine. Mein Mac hat zwei Partitionen, eine OSX und eine Windows und da ich die Windowspartition doch noch gerne behalten wollte, bot mir Time Machine leider nicht wirklich viele Alternativen.

Findinge Linuxbastler denken sich aber, wozu habe ich einen Rechenknecht zur Verfügung?

Also möchte ich nun eine kleine Anleitung vorstellen – Time Machine übers Netzwerk auf die Linux Kiste.

Schritt 1 wäre dann erstmal Time Machine davon zu überzeugen das es auch andere Laufwerke benutzen darf. Der Schritt ist relativ simpel – einfach das Terminal aufrufen (findet man unter Programme / Dienstprogramme).
Folgenden Befehl geben wir dann ein:

defaults write com.apple.systempreferences TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1

und bestätigen. Danach Time Machine wieder starten und schon sollte man andere Laufwerke auswählen können. In meinem Fall war leider der Server nicht fürs Netzwerk gedacht.

Also nehmen wir uns wieder die Konsole und bringen Linux das Netzwerktanzen bei.

Man verbindet sich mit dem Server via ssh. Danach kontrollieren wir erstmal ob wir überhaupt samba installiert haben. Falls nicht, holen wir das mit
sudo apt-get install samba
nach. Entgegen der Quick & Dirty Anleitungen wollte ich nun aber nicht die ganzen Home Verzeichnisse freigeben, sondern nur eines, wo der Mac sein Image drauf schmeissen soll.

Ich verwende für den Mac auch einen eigenen Benutzer den ich mit: sudo useradd mac hinzufüge. Vorteil ist, er bekommt gleich sein eigenes Verzeichnis und ich kann speziell diesen Nutzer wieder löschen, falls ich dazu mal doch kein Lust mehr haben sollte.

Also bearbeiten wir mal die smb.conf
sudo nano /etc/samba/smb.conf
Ich benutze “nano” als Editor, wer was anderes mag, soll das benutzen. In der Standartinstallation von Samba/Ubuntu steht in der config schon jede Menge Kram drinne.
In der Config suchen wir uns dann mal realtiv am Ende der Datei die “Sharing Defintions” und fügen dort unser Verzeichnis welches wir freigeben wollen hinzu.

#share folder
[backup]
comment = backup mac
path = /home/mac/backup
public = yes
browseable = yes
writable = yes
printable = no

Als ich es dann ausprobiert habe, wollte es noch nicht so richtig, habe aber im Netz gelesen das man noch ein Datei erstellen sollte, die Time Machine sagt “alles okay”.
sudo nano .com.apple.timemachine.supported einfach danach wieder mit ctrl+x raus und speichern.

Und genau zu diesem Zeitpunkt … sehe ich das ich keinen Plattenplatz mehr habe. Ich habe in den Server 2 x 20 GB Platten eingebaut, da passt aber niemals ein OSX backup druff …

Also mal neue Platten kaufen ..

Falls wer es schon erfolgreich testen konnte, einfach mal melden!

Von Manuel
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Mai14
Allgemein

Ich habe gerade den Newsletter von Adobe gelesen, in dem wunderbar aufgelistet wird, das sich viele Menschen ein besseres Zusammenarbeiten wünschen. Es wird noch in 70% aller Fällen zum Telefon gegriffen und telefoniert oder eine eMail geschrieben, um sich mit seinen Kollegen auszutauschen oder mit Kunden zu sprechen.

Sicherlich ist nicht in jeder Branche ein Computer ständig präsent, aber in der Medienszene sitzen die Menschen eigentlich minimum 8h lang vor dem Rechner.

Das Problem mit den eMails ist meiner Meinung nach noch das alte “Postdenken”. Wenn man etwas erledigt hat, dann fasst man das Ergebnis zusammen und schickt es per eMail weg. Ein kleines Glücksgefühl, da etwas erledigt ist und das Gespräch sobald man auf Senden gedrückt hat, abgeschlossen ist.
Die klassischen eMailprogramme wie Outlook oder Thunderbird werden viel eingesetzt – warum? Wurden eMailprogramme nicht entwickelt in der Zeit wo man sich mit dem Internet verbunden hat und pro Minute gezahlt hat ?
Wieso liest die Medienszene ihre eMails offline, wo doch überall Flatrates vorhanden sind ?

eMail 2.0 wäre ein Onlinemailer. Web.de, hotmail.de, gmx.de und natürlich gmail stehen für genau diese neue Art von eMailkommunikation. Viel schnellere Suchfunktionen und die eMails von überall abrufen (und ich will hier keine IMAP kann das auch Schreie hören .. IMAP kopiert alles 3 mal .. einmal offline, einmal online und einmal wieder auf dem anderen Rechner) sind der erste Schritt.

Instant Messaging ist ebenfalls ein Stichwort welches so langsam sich in den deutschen Firmen verbreitet. Hier werden von reinen Firmennetzwerkmessengern bis zu Skype alles genutzt. Allerdings ist das Schemata nach wie vor das eines telefonischen Gesprächs, da sich “ungeübte” Medienszenler beleidigt fühlen, wenn man nicht gleich antwortet.
Gruppenchats, direkte Dateitransfers und eine schnellere und persönlichere Kommunikation stehen für diese Art der Kommunikation. Leider wird aus der Chefetage sich häufig dagegen entschieden, da Sicherheitsaspekte (die diese Herren/Damen leider eh nicht verstehen) eine Rolle spielen oder der Gedanke das der Mitarbeiter auch privat kommunizieren könnte, sich nicht mit der Philosophie des Unternehmens decken. Die Menschen sollen arbeiten, nicht kommunizieren.

Leider ist es bis zu dem Zeitpunkt immer noch nicht möglich jemandem ein PDF zu schicken, mit der Bitte um Korrektur oder Absegnung, ohne das eine Stunde später das Fax klingelt oder per Telefon eine Freigabe erteilt wird.
Keiner weiß das man in PDFs kommentieren kann. Leserlich für alle. Übersichtlich. Nachvollziehbar.

Und mein Lieblingsthema des Firmeneigenen Wikis .. es ist in dem Medienszenendenken einfach nicht enthalten, das man Lösungen für andere Sinnvoll und klar notieren kann. Und das jeder diese noch optimieren kann.
Der normale Ablauf ist, das man ein Wiki aufsetzt und die grundlegenden Informationen einträgt, Mitarbeiterzugänge anlegt und vielleicht noch eine Schulung gibt, wie man Wiki benutzt (letztere Punkt schon sehr wage, die Leute sollen arbeiten – nicht lernen).
Danach kommen trotzdem die Gleichen Fragen auf, die man zwar mit “Steht im Wiki” beantwortet, aber doch zu hören bekommt, das es ja schneller geht, wenn man “eben mal anruft”.
Selbst wenn man 40 mal die gleiche Frage pro Tag beantwortet hat (einem Mitarbeiter sogar 3 mal), denkt in den Meetings immer jemand soweit, als das Informationen doch dort eingetragen werden müssen. Derjenige der das Wiki aufgesetzt hat, muss dieses aber machen, da andere Mitarbeiter ja arbeiten sollen.

Blogs sind für die Medienszene immer noch unbekannt bis uninteressant. Firmenblogs verpöhnt.

Mit den “neuen” Arbeitsmethoden kommen natürlich auch neue Herausforderungen auf die Mitarbeiter zu, sowei neue Probleme. Ein häufiges Gegenargument ist entweder die Sicherheit und/oder der “das ist zu technisch” Aspekt.
Sicherlich ist das “installieren” oder “konfigurieren” meistens technischer Natur. Aber alle von mir genannten Dinge sind genau dafür gemacht, das Sie von Usern bedient werden können, die bei der Frage “Was bedeutet das Wort PC ?” nachdenken müssten. Simple Oberflächen, sehr gute Usability. Es fehlt einfach nur der Wille sich auf diese neuen Sachen einzulassen, da man ansonsten sein heißgeliebtes Offlineexcel nicht mehr benutzen kann .. oder eMails ausdrucken, und dann korrigiert faxen (weil das Internet kaputt ist).
Un dplötzlich wüßte man dann doch sehr schnell, ob der einzelne Mitarbeiter wirklich arbeitet – oder doch nur den Excelbildschirmschoner gefunden hat.

Medienszene … traut euch mal was!

Von Manuel
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Mai07
Allgemein

Hier mal die zwei akuellen Videos die zurzeit durchs Netz schwirren.

Jizz in my Pants:

Puke in my mouth:

Von Manuel
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Apr24
Allgemein

Wer viel auf seinem iPhone oder auf dem Kindle ebooks liest, der kann zwei Dinge vermissen – das Gefühl von Papier in der Hand und der Geruch von einem frisch geöffnetem Buch.

Für das letztere gibt es nun Abhilfe.

smellofbooksa

Mit dem Spray kurz das eBook eingesprüht und schon ist die Illusion perfekt.

Von Manuel
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Apr15
Allgemein

Was macht man, wenn man Musik via Wlan an die Anlage haben möchte ?

Man kann sich Mediaserver aufsetzen oder kaufen, die meistens leider jenseits von 100 € liegen und oder einen schon extrem schwierigen administrativen Aufwand benötigen.
Die einfachen Varianten wären der Airport von Apple, der Noxon von terratec oder vielleicht noch irgendwas von Creative.
Ich habe durch einen Kollegen einen WLAN Repeater von Fritz / AVM bekommen, der die gleichen Funktionalitäten wie diese Geräte besitzen.

repeater_auf_einen_blick

Installation des Fritz Wlan Repeaters

Ist so simpel das ich fast meinen Hamster es hätte machen lassen. Im Endeffekt braucht man nur das Gerät einzustecken und ein paar Sekunden zu warten, bis ein steckerartiges Symbol auf dem Monitor erscheint.
Danach kann man sich unter Windows mit einem Installationsprogramm helfen lassen (das hat bei mir nicht wirklich funktioniert).
Da ich eh auf OSX arbeite, stand auch diese Alternative nicht zur Verfügung – also habe ich einfach im WLAN Bereich nach dem neuen Gerät geguckt und mich mit dem Repeater verbunden.
Wird nach einem Passwort gefragt ist dieses am Anfang 8 x 0 … 00000000.
Danach kann man dann sich via Browser mit dem Repeater verbinden. Hier wäre die Gateway Adresse herauszusuchen die man bei OSX unter den erweiterten Einstellungen im Wlanbereich im Reiter TCPIP finden kann.

Sobald man diese IP direkt in den Browser kopiert hat, kommt man auf eine sehr simpel angelegt Oberfläche und kann den Repeater einrichten. Einfach ein neues Passwort vergeben, das zu verstärkende Wlan heraussuchen und bestätigen.

Das Gerät zeigt durch eine sensitive Oberfläche nach ein paar Sekunden die entsprechenden Daten an, sobald es mit dem Wlan verbunden ist.

Musik auf die Anlage streamen

Ich war am Anfang leicht irritiert weil danach keine weiteren Schritte angezeigt werden. Wenn man nun aber nicht nur in den Genuss von Krebs wegen eines starken WLANs, sondern mit Musik in den Ohren zu Grunde gehen möchte, sollte man in den Browser “fritz.repeater” eingeben.
Es wird nach dem gerade eben vergebenen Passwort gefragt und man kommt auf die administrative Oberfläche. Hier findet man unter dem Menüpunkt “Audioausgabe” alle weiteren Informationen um Musik auf die per Klinke oder DA angeschlossene Anlage.

audioausgabe_fritz

Leider musste ich dann das Betriebssystem wechseln, da AVM leider keine Musikbrücke für den Mac anbietet.
Unter Windows braucht man dann nur noch das entsprechend angezeigte Programm herunterladen und installieren. Wenn man hier das Passwort (ja das gleiche was wir hier ständig eingeben) eingegeben hat, kann man ganz simpel auf “connect” drücken und es wird auf dem Rechner ein USB Gerät installiert, welches als Soundquelle für die zu streamende Musik ausgewählt werden sollte.

Von Manuel
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