Sep25
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Ich möchte mich hier kurz über die Problematik des Fortschritts im Internet äußern und hoffe mal auf spannende Kommentare. Ich habe soeben mehrere Nachrichten gelesen, hinter denen eindeutig (für mich) sich das aktuelle Problem erkennen läßt.
Der Microbloggind Dienst Twitter soll nun geschätzt 1 Milliarde Dollar Wert besitzen … und ist nach wie vor nicht in der Lage gewinnbringend zu arbeiten. Mir geht es aber weniger darum, ob und wie Twitter es schafft nun endlich auf den grünen Zweig zu kommen, sondern eher darum, wie die Masse auf Dienste reagiert und diese nutzt. Es gab vor twitter schon einige Versuche des Microbloggings, aber Twitter hat es erfolgreich geschafft diesen umzusetzen und der breiten Masse zur Verfügung zu stellen. Der Wert der Firma wird anhand der erstellten Accounts gemessen, die seit der Public Version auf der Webseite angemeldet wurden. Nnun Frage ich mich doch wirklich .. warum gibt es keine Statistiken über Karteileichen?

Die durch den Hype ausgelößte Anmeldeschwemme … wie viele Accounts sind da noch aktiv? Es gab bereits erste Studien die aufwiesen, das 60% der getwitterten Nachrichten “Social Spam” ist … so etwas wie “Bus verpasst” oder “Geh mit dem Hund raus” … würde mich bei Herrn Obama vielleicht noch interessieren, aber darüber hinaus … nein, interessiert mich doch nicht, auch nicht bei dem Presidenten.

Was aber hat das nun mit Fortschritt zu tun? Und vor allem mit Verdienst?

Laut einer Meldung von Golem.de scheint die Deutsche Post das Projekt der Bundesemail (jeder Bürger bekommt eine eMailAdresse) verzögern zu wollen. Es ist noch nichts bewiesen, aber der Fakt das die Post mit einem ähnlichen Konzept vor dem Projekt der Regierung starten möchte .. macht das irgendwie glaubwürdig. Die Entwicklung vonden verschiedensten Projekten basiert sehr häufig auf einfacher Arbeit (Definition von Manpower – ein Mensch der eine definierte Zeit damit verbringt dieses Projekt weiter voran zu treiben) … im OpenSource Bereich wird dieses kostenlos und nur durch die Begeisterung der einzelnen Teilnehmer geleistet. Sicherlich ist hierbei meist zu Beobachten das die Entwickler das Projekt für sich selber nutzen wollen und daher auf die Fertigstellung zuarbeiten, aber ein Geldfluß ist vorerst nicht zu bemerken.

Kommerziell gesehen, werden die Entwickler bezahlt und die Kosten dafür muss das entwickelte Produkt wieder hereinspielen (okay Google macht es anders ;) ) .. Wenn ich mir aber das iPhone ansehe, welches es in der Version 3.0 immer noch nicht geschafft hat, alle von mir (und den iPhone Nutzern) gewünschten Funktionen einzubinden, dann riecht es für mich nach einer langfristig angelegten Marketingstrategie.

Wenn ich ein Produkt auf den Markt bringe und dieses alle 6 Monate verbessere, entsteht zunächst eine Kundenbindung, dem Kunden wird glaubhaft gemacht, das dieses Produkt immer besser wird – das er das richtige Produkt gekauft hat. Wenn nun allerdings bereits die nächsten 2 Versionen des Produktes schon 1 Woche nach dem letzten Release feststehen und abgeschlossen sind, wäre es aus geschäftlicher Sicht nicht sinnvoll diese sofort an den Endbenutzer weiterzugeben, sondern in dem gleichen Rhytmus weiter zu veröffentlichen. Betrachtet man die Hardwarentwicklung, besteht dann die Möglichkeit, den Benutzer durch die verbesserte Hardware vielleicht zu einem Upgrade zu bewegen und weiteres Geld zu verdienen.

Umgekehrt muss man allerdings aufpassen, das das herzustellende Produkt nicht hinter die Produkte der Konkurenz zurück fällt, sonst erlebt man den Nokia Vorfall – wo durch zu langsame Veröffentlichung von Innovationen eine Vormachtsstellung innerhalb des Marksegmentes aufgegeben wurde.

Im Internet kann man durch die relativ schnelle Entwicklung diesen Prozess schneller erkennen und sehr schön sehen. Machen kann der Einzelne meist wenig .. bis auf ein eigenes Projekt veröffentlichen und die Probleme selber lösen.

Aber dann werde ich vorerst weiter mit meinem 7 Liter Auto fahren, an meinem Handy keine SMS Klingeltöne einstellen können und trotzdem meine Nachrichten nicht mehr über einen Dienst veröffentlichen .. weil Sie einfach keinen interessieren.

Von Manuel
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Sep24
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trendsmap

http://trendsmap.com/ ist eine Webseite auf der man live nachvollziehen kann, welche Twitter trends gerade am stärksten sind. Leider schint Deutschland auf der Seite ein sehr twitteruser armes Land zu sein, aber immerhin sieht man doch ein bischen was in den Hauptstädten so los ist :)

Von Manuel
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Sep17
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tvAch wie einfach war die Welt noch in den 50er Jahren als das Fernsehen in s/w auf 3 Sendern gesendet wurde. Das Programm wurde (wenn überhaupt) direkt am Fernsehgerät umgeschaltet. Die ganze Familie saß beisammen und genoß die noch (ersten) Flimmerstunden mit Nachrichten vor dem TV.
Heute sieht das ganze etwas anders aus. Fast wöchentlich übertrupfen sich die Meldungen über neue Modelle und Techniken. Aber wie kam es dazu?

1967 – Farbfernsehen
Am 25.08. wurde zur IFA um 10:57 Uhr der Schalter zum Farbfernsehen umgestellt. Keine grauen Menschen mehr, die helle und dunkle Grautöne trugen. Nein – nun mussten Farben her.

1990 – Aus 4:3 mach 16:9
Der exakte Wert von 1,78:1 beschreibt die Aufteilung der Seitenverhätnisse. Seit Beginn der 90er Jahre wird dieses Format vorerst in Kinos dargestellt. Später folgen immer mehr Filme die in diesem praktischem Format gedreht werden. Der Vorteil von 4:3 war damals noch, das Vakuumröhren bei diesem Seitenverhältnis deutlich weniger problematisch sind. Da die Röhrenwanddicke weniger stark ausgeprägt sein musste, als später bei 16:9 Geräten, um gegen den Druck von außen standhalten zu können.

Der Vorteil bei 16:9 ist das bessere Sichtfeld des Auges – recht simple.

Ende der ’90er – 100 Hz
Was viele Jahrzehnte (seit 1920) lang normal war wurde nun abgelöt. Die 50Hz Flimmertechnik wurde durch die ersten 100Hz – Geräte ersetzt. Diese Technik erzeugte nun keinen Flimmereffekt mehr. Denn ab bereits 80Hz wird der Flimmereffekt weniger, komplett verschwunden ist er erst bei 100Hz.

seit 2000 – LCD / Plasma
Genauer gesagt Ende der 90 Anfang 2000 wurden die ersten LCD / Plasma-Geräte präsentiert. Der große Vorteil ist, sie sind um ein vielfacher dünner als ihre Kathodenstrahlröhren-Vorfahren. Erst seit wenigen Jahren setzt sich diese Technik in immer mehr Haushalten durch. Neben dem Platzangebot steigt nun auch die Größe des Geräts und zeitgleich der Anschaffungspreis. Inzwischen sind 40-55 Zoll keine Seltenheit mehr.

2005 – HD
brWas jahrelang ein Streit um die Macht war erledigte sich 2008 als die Pornoindustrie und viele US-Studios den Umstieg auf Blu-Ray und nicht HD DVD einschlagen wollten. Was nun als Nachfolger der DVD sicher war, galt nicht auch für den TV-Standart. Aus 576 PAL (im Zeilensprungverfahren) werden nun Vertikalauflösungen von 720 Zeilen (Vollbilder) und 1080 Zeilen (Halbbilder).
Wo die meisten Staaten diesen Schritt schon vollzogen haben, hingt Deutschland wieder hinterher.
Zwar gab es vom 26.10.2005 bis zum 16.02.2008 die ersten HD-Übertragungen im deutschen Fernsehen (ProSiebenSat.1-Gruppe), jedoch wurde dies aufgrund der niedrigen Empfangsgeräte wieder abgeschaltet.

Zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin 2009 und zur IFA 2009 strahlten die Öffentlich Rechtlichen Sender (ARD / ZDF) ein Showcase und zeigte HD-Kunden wie nah man den Sportler sein kann. Zwar soll das Programm “nur” in 720p übertragen werden, jedoch ist das ein guter Schritt in die Zukunft. Ab den Olympischen Winterspiele 2010 soll der Regelbetrieb in HD gestartet werden.

Die privaten Sender geben zwar ebenfalls Frühjahr 2010 als Start bekannt, unter welchen Vorraussetzungen das am Ende jedoch für den Kunden möglich sein wird, ist ungewiss. Gerüchten zufolge ist CI+ Vorraussetzung für den Empfang. Was jedoch weniger Freiheiten für den Kunden hat (Der Sender kann bestimmen was und wie lange aufgenommen werden darf, Werbung kann nicht vorgespult werden, usw).

2008 – 3D
3dWas seit vielen Jahren in IMAX-Kinos Standart ist soll nun auch für den Kunden zu Hause möglich sein – 3D-Fernsehen. Wo bisher nur computeranimierte Filme in 3D gezeigt wurden war das Jahr 2009 ein Meilenstein in der Geschichte. Die Filmstudios protzen mit 3D Filmen wie Harry Potter, Ice Age 3, Final Destination 4, Oben, usw.

Wie funktioniert 3D nun?
In den 3D-Kinos gibt es eine Brille die dem Kunden die beiden (leicht) versetzen Bilder wieder richtig zusammensetzt und so ein räumliches 3D-Bild erzeugt. Was so mit 2 Projektoren im Kino funktioniert geht nicht so einfach auch auf dem Heim-TV.

Zur IFA 2009 zeigte u.a. SONY das dies nun auch möglich sei. Spiele und Filme nun in 3D auf dem Fernsehrer erleben. Was zwar wirklich ein räumliches Bild erzeugt wird trotzdem ungewohnt und auf Dauer anstregend. Viele Kunden motzen, das sie keine 3D-Brille zu Hause tragen wollen und echtes 3D Erlebnis fordern. Jedoch da dies stark vom Blickwinkel abhängt wird dies noch lange Zukunftsmusik bleiben.

Selbst Sony äußerte sich nun 2 Wochen nach der IFA eher skeptisch auf 3D-Spiele und will sich eher auf andere Projekte zb “bessere Bewegungssteuerung über die Eye-Kamera” konzentrieren.

Aktuelle Situation21-9
Im Kino hat das Format “21:9″ das Format “16:9″ abgelöst und die neusten Filme werden in diesem Format auch fast durchgehend produziert. Großer Nachteil für die Kunden, die müssten sich nun wieder einen neuen Fernsehrer anschaffen. Meiner Meinung nach im Kino super, jedoch im Wohnzimmer ungeeignet. Die Fernseher sehen wie ein “Regal” von oben aus. Nichts für mich.

Die neusten Fernseher werben inzwischen mit 600Hz und FullHD. Jedoch ist dieser Genuß der HD-Qualität nur per Blu-Ray (1080p50) und nicht im TV-Programm möglich.

Von Sebastian

Aug27
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Heute gibt es 2 Filme die nicht unterschiedlicher sein können. Einer ist seit gut 2 Wochen im Kino, der andere bereits auf DVD.
Mir haben beide sehr gut gefallen, das ich die euch gerne heute vorstellen möchte.

Hangover
4 Kerle wollen den Junggesellenabschied in Las Vegas 2 Tage vor der Hochzeit verbringen. Auf dem Dach des Hotels stoßen sie gemeinsam mit Jägermeister an um die Party zu starten.

Der nächste Morgen bricht an: Vollkommen verkatert und im komplett verwüstetem Hotelzimmer wachen sie auf und stellen fest das sie einerseits eine Hammerparty hatten – nur was genau passiert ist weiß niemand mehr.
Ähnlich wie in einem guten Krimi erfahren sie Schritt für Schritt was in der letzten Nacht alles passiert ist. Kaum ist ein Teil aufgelöst, schon kommt der nächste Schlag. Zum Brüllen komisch!

Da ich nichts vorweg nehmen möchte, verrate ich auch keine Beispiele. Jedoch eins sei gesagt. Solch durchgeknallte Typen hat man echt noch nicht gesehen.

Absoluter Tipp.

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Knowing
Ende der 50er Jahre sollen Schüler der William-Dawes-Grundschule in Massachusetts auf einem Zettel die Zukunft malen. Diese Zettel werden in einer Zeitkapsel gelagert und erst in 50 Jahren wieder geborgen und geöffnet.
Als Caleb (der Sohn von Professor John Koestler – gespielt von Nicolas Cage) seinen Brief öffnet findet er anstelle von einer Zeichnung nur Zahlen. Etwas verwundert über diesen Zettel nimmt er ihn mit Heim und zeigt ihn dort seinem Dad. Durch einen Zufall findet er heraus, das es sich um Daten von Ereignissen in den letzten 50 Jahren handelt. Jedes Ereignis spiegelt eine Tragödie wieder. Ebenso die Zahl der Opfer sind exakt niedergeschrieben.

Die Spannung baut sich perfekt immer weiter auf und triftet teilweise etwas in die Thriller-Richtung ab. Das Ende ist überraschend und zwiegespalten bei den Zuschauern angekommen. Mir hat es gut gefallen.

Perfekt für den DVD-Abend. Obs fürs Kino gereicht hätte – ungewiss. Trotzdem eine prima Unterhaltung.

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Von Sebastian
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Jul15
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Hach, alles so aufregend. Windows 7 ist ab heute im Vorverkauf. Genauer gesagt um Punkt 09.00 Uhr hat amazon.de seine virtuellen Ladentüren aufgemacht und anscheinend eine Masse von Besuchern hereingelassen.
Ich habe mich mit vielen Leuten durch diese virtuelle Tür gezwängt, aber leider war ich mit dem iPhone unterwegs, daher dauerte ein Reload etwas länger. So saß ich dann vor einem weißen Fenster, das mir offenbarte, das der Dienst teilweise nicht zu erreichen ist.
Um genau 09.12 Uhr war dann das Kontigent von amazon.de erschöpft und ich gefrustet. Kein Windows 7. Aber wir wären nicht pixelartisten, würden wir uns so einfach davon abhalten lassen. Sebastian und ich selbst surften ca. 20 Minuten auf total überlasteten Shops von alternate.de und conrad.de hin und her und beobachteten die auch hier extreme Belastung der Server.
Final kam es dann zu der Besätigung von Conrad.de:
Bild 1

Als ich dann eine Stunde mir noch einmal telefonisch versichern lassen wollte (durch ausbleiben einer Bestätigungsmail) das die Bestellung auch geklappt hat – sagte mir der freundliche Mitarbeiter, das meine Bestellung nicht gelten würde, das das Kontingent erschöpft ist und das mit so einem Ansturm ja keiner rechnen konnte.
Ich habe dann freundlich darauf hingewiesen, das damit Conrad einfach einen beschissenes Shopskript laufen lässt, das weder das Inventar genau verwaltet, noch das es entsprechende Benachrichtigungen versendet. Sowas würde ich bei Elektroklaus erwarten, aber nicht bei einem Fachmarkt. Da der Telefonmensch natürlich nichts dafür kann und ich mir keine Floskeln anhören will, legte ich mit einem freundlichen “Arsch” auf und begab mich wieder auf die Suche.
Die gesamten auf der Webseite von Microsoft angegebenen Onlineshops (was zum Teufel suchen OTTO und Neckermann da ???) ziert ein “Alles weg, du kriegst hier nix mehr” Schild.
Sebastian hat es dann in Berlin in einem Saturn?/Mediamarkt? geschafft vor einem Regal von über 40 Windows 7 Lizenzen sich eine zu ergattern und das auch weitesgehend stressfrei.
Ich bin da eher einfacher gestrickt und habe mir die Windows 7 Professional Variante einfach über amazon.co.uk bestellt, da es in Deutschland eh nur die Premium Home Variante gibt und mir es ziemlich egal ist, woher das Paket kommt.

Also was lernen wir daraus ?

Nutzt Linux – das ist einfach stressfreier.

Nachtrag von Sebastian:
Ich war bei Saturn. Und das Regal sah wie folgt aus. Witzig ist, das am Microsoft-Regal zwischen Vista und Windows 7 Linux steht ;)
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Wieso also online sich stressen, wenn es noch genug Pakete im Regal gibt.
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Von Manuel
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