Warum funktioniert Social Media Advertising nicht ?
Social Media ist in aller Munde, jeder hat eine Meinung, manche einen Blog, viele ein Profil auf einer der Web2.0 Plattformen myspace, facebook oder studiVz/meinVZ.
Es wird auf die Tasten gehauen und Artikel geschrieben, Meinungen geäußert, Bilder gemacht und hochgeladen – man ist nun sehr “social”.
Ich möchte als erstes feststellen das “social” nicht mit “sozial” gleichzusetzen ist. Es geht meiner (vielleicht zu negativen) Meinung nicht darum, anderen zu helfen, sondern wenn man einem Problem hat, das einem selber geholfen wird.
Man kann sehr schön twitterfeeds verfolgen, wo Menschen neue Dinge ausprobieren und weiß dann nach 2 Wochen genau, ob das Ganze eine Abzocke war oder es das hält, was es verspricht ohne das man selber “der erste” sein muss.
Da wo Menschen sich tummeln, will man Werbung haben. Bei ca. 3 Milliarden Pageimpressions kann man behaupten das es auf Seiten wie StudiVZ gut abgeht. Das Problem ist nur, Werbung die dort läuft, wird kaum beachtet. Man ist mittlerweile an die Werbung gewöhnt, weiß worauf man klicken kann oder es lieber lassen sollte.
Warum auf die Werbung eines Produkts klicken, wenn ich lieber gleich in meinen Plattformen nach Meinungen über das Produkt suchen kann.
“Even Google can’t crack the social media problem,” Goldstein said, referring to a comment from Sergey Brin, co-founder of the search giant who has said that Google’s deal to serve ads on MySpace has so far yielded disappointing results.
kann man in einem sehr guten Artikel in der InternetNews lesen.
Social Media Nutzen
Social Media Advertising ist wie der eine Mensch in der Runde, der die Witze nicht versteht. Oder schlechte Witze macht, wo es plötzlich ruhig wird im kleinen Kreis und derjenige nicht merkt, das er völlig danebenliegt.
Die Ads sind ungefähr genau so nützlich, wie jemand der immer im Mittelpunkt stehen will oder einen immer unterbricht. Sie haben keinen wirklichen Nutzen für die Social Gemeinde.
Allerdings ist der Werber ansich ja nicht dum und lässt sich nun neue Sachen einfallen wie wunderbare Webapplications oder halbwegs sinnvolle Anwendungen für die Social Media Plattformen.
Wer Lust hat sich auf englisch über das Problem zu informieren, kann sich bei uVizz ein kleines Video dazu angucken – und natürlich gibt es dann dort auch die Lösung für das Problem. Und für den Welthunger. Und so weiter.
Gibt es eine Lösung?
Mmh. Nein. Doch.
Vielleicht. Virale Kampagnen sind gut. Aber kommerzielle virale Kampagnen in Masse produziert wirken genau dem Effekt entgegen. Kann man den einzelnen direkt ansprechen ? Vielleicht keine Massenwerbung, sondern individualisierte Werbung für jeden einzelnen auf einem Netzwerk für alle machen ?
Mmh. Nein. Doch.
Vielleicht. Aber will ich proffessionell angequarkt werden? Will ich das mich “The coca cola Fanboy” über twitter verfolgt und zu allen Beiträgen sagt, das er heute Cola getrunken hat?
Nein, will ich nicht.
Links zum Thema
http://www.mokono.com/
http://www.internetnews.com/ec-news/article.php/3750421
http://www.bizreport.com/2009/02/social_networkers_prefer_opt-in_ads.html
http://davefleet.com/2008/10/social-media-outreach-wont-work-for-everyone/
Februar 26th, 2009 at 19:50
Warum will ich das denn nicht?, also das mit dem Cola Fanboy, ah cool Obahma ist ein follower! :-|
Ich denke mit einer guten Kreativen idee die kondizionierung betreibt kann man durch aus auch in socialnetwork werbung machen. Das ding ist doch das man es schaffen muss das ein ding cool ist – ich denke da an gruppen – Viralesruppenmarketing siehe Facbook – i’m a Fan off … keiner von den 102345 Fan wird sich aktiv beteiligen aber jeder will dabei sein. Macht doch mal was draus! Ich kann mich nicht um alles kümmern.
Euer Ralf