Jan27
Allgemein

Beruflich gesehen hatte ich gerade eine kleine Auszeit. Da fällt mir dann auch nichts besseres ein, als in meiner Wohnung rumzurennen und hier und da ein bischen zu modifizieren. Nachdem ich nun einen Fernseher in kleiner Kinogröße besitze, wollte ich den nun auch nutzen … also musste dafür eine Art Medienfestplatte her. Ein feines Stück Hardware, welches Filme und Bilder abspielen kann.

Sebastian hat sich in dem Fall für eine Playstation 3 (slim) entschieden, als es das Ding günstig im Angebot gab… ich war leider nicht ganz so schnell und habe noch eine Woche länger überlegt … und mit Ihm Playstation gespielt ;)

Ich habe mich nun dafür entschlossen mir den Revo von Acer zu kaufen. Das Gerät habe ich für knappe 300 € bei Cyberport aus dem Store geholt.

Acer Revo Ansicht

Das Gerät ist von den Spezifikationen ein echter kleiner Leistungshammer:

• Gehäuse: Ultra Small Form Factor
• Prozessor: Intel Atom Prozessor 230 (1,60GHz, 512K L2 Cache, 533MHz FSB)
• Arbeitsspeicher: 2 GB DDR2 RAM
• Grafik: NVIDIA ION Grafik (1x VGA analog D-Sub, 1x HDMI)
• Festplatten: 160 GB S-ATA II, 7.200 U/min
• Card Reader: 4-in-1 Card Reader
• Schnittstellen: 4-in-1 Cardreader (SD, MMC, MS, MS Pro, xD), 1x eSATA, Audio, 4x USB 2.0, 1x VGA, 1x HDMI, RJ45 Gigabit Ethernet
• Netzwerk: 10/100/1000 MBit/s Gigabit Ethernet LAN, WLAN 802.11b/g
• Sound: on Board
• Maus: USB Optisch schnurgebunden
• Tastatur: USB Multimedia schnurgebunden
• Betriebssystem: Microsoft Windows Vista Home Premium
• Software: MS Works, McAfee Internet Security 2008 , Adobe Reader
• Abmessungen (B x H x T): 180 x 180 x 30 mm
• Herstellergarantie: 2 Jahr Herstellergarantie mit ‘Bring In’ Service
• Lieferumfang: PC, Maus, Tastatur, Handbuch, Netzkabel, VESA Mount Kit zur Anbringung am TFT

Allerdings kann ich zu der beiliegenden Tastatur und Maus nicht wirklich viel sagen, ebenso die Boxen habe ich Links liegen lassen. Sie machen aber optisch einen guten Eindruck, nicht Bose Qualität, aber okay für den Preis.

Mitgeliefert wird ein Windows XP, welches auch relativ fix läuft. Allerdings kann ich hier auch nicht wirklich auf Geschwindigkeit eingehen, da ich das Gerät nur einmal mit Windows XP angeworfen. Danach habe ich 2 Mal erfolglos einen USB Install von der aktuellen Ubuntu Version (9.10) gemacht, welcher 2 mal fehl schlug :(
Aber davon habe ich mich nicht unter kriegen lassen und meinen USB Brenner von LG angeschlossen und die Installation auf dem Wege noch einmal probiert, was auch perfekt funktionierte.
Also hatte ich nun ein funktionierendes Ubuntu. Danach bin ich dann den Anleitungen auf www.xbmc.org gefolgt und habe dort XBMC installiert. Meiner Meinung nach, der aktuell beste Mediaplayer / Widgetplayer / ALLESKÖNNER.
Worauf man allerdings zu diesem Zeitpunkt noch eingehen sollte … der Sound spielte nicht von Anfang an (Ich habe den Revo via HDMI Kabel ans Kin angeschlossen) – hier musste ich ebenfalls einem Tutorial im Forum folgen, um festzustellen, das ich einfach eine Einstellung vergessen hatte.

Da sich die Festplatte des Revo auf “nur” 160 GB begrenzt habe ich dort eine externe Festplatte angeschlossen, hier wäre darauf zu achten, das man seine Filmdaten gleich in korrekter Reihenfolge ablegen sollte … also aufräumen und Platz schaffen.

Ich organiesiere meine Filme mit dem Ember Media Manager (sucht auch Konkurenz) und die Episoden verschiedenster Serien mit TVRenamer.

Aktuell bediene ich den Revo mit meinem Motorola Handy, allerdings suche ich noch eine sinnhafte Lösung, kann mich momentan aber noch nicht zwischen Fernbedienung und WTastatur entscheiden.

Ebenfalls noch im Betastadium befindet sich das VDR Projekt, sprich mit dem Revo Live TV gucken und aufnehmen. Hier fehlen mir noch USB HDTV Stick und der Wille das umzusetzen.

Wenn Fragen sein sollten, stehe ich euch natürlich gerne zur Verfügung.

Von Manuel
\\ tags: , , , ,

Jan27
Allgemein

Ich schreibe diesen Artikel von meinem Android Handy, damit ich seh, wie gut die App für Android funktioniert. Bisher von ich eigentlich begeistert.
Allerdings werden Umlaute in der Voransicht nich korrekt formatiert… also ü, etc….

Von Manuel
\\ tags: , ,

Jan27

Kostenlos Fachbücher im Netz lesen? Klingt fast wie nen Werbegag oder ne Aufforderung etwas illegales zu tun. Aber die Leipziger Firma PaperC bietet das tatsächlich an.
Die Auswahl ist zwar noch recht überschaubar, aber die Idee ist gut.

Man wählt ein Buch seiner Wahl und kann über die Webseite per Flashoberfläche die Seiten im PDF-Style durchlesen oder/und zoomen und blättern.

Möchte man sich einzelne Seiten ausdrucken, Notizen erstellen oder Passagen kopieren, so kostet dies 10 Cent / Seite. Der Rest ist komplett kostenlos.

PaperC hat zudem vor kurzem einen Partnerdeal mit dem Bertelsmann-Verlag geschlossen. Es wird als spannend wie weit sich die Seite entwickelt.
Hier einige Eindrucke

Von Sebastian
\\ tags: , ,

Dez17
Digital Print

Die Diskussion über bezahlte Inhalten bezüglich Nachrichten sind lang und anstrengend. Hier kämpft der Journalist gegen den Blogger, dann gegen den Twitterer. Die Zeitung kämpft gegen Google, gegen Bing, gegen Blogger und das Urheberrecht.

Eigentlich kämpft jeder gegen jeden.

Der aktuellste Vorfall ist die Änderung des Springer Konzerns bestimmter Seiten, so dass man nun für den Inhalt zahlen muss. Grundsätzlich bin ich nicht dagegen das man für Inhalte bezahlen muss. Nicht wirklich. Was allerdings für mich zur gedanklichen Qual wird ist das Konzept, das hinter diesen Änderungen steht.

Die Zeitungen erfahren nun seit langem einen erheblichen Abschwung in ihren Auflagen. Die Kalkulationen bezüglich Auflage und Produktionskosten sind hart, Redakteure die Sklaven der neuen Zeit. Man bekommt bei der ct’ mehr Werbung in der Heftmitte, als die gesamte Zeitung dick ist – oder kann mittlerweile 8 DVDs zu Hause in den Rechner legen, die der Zeitung beiliegen. Es werden die verschiedensten Möglichkeiten ausprobiert den Leser bei der Stange zu halten … bis auf das neue Konzept des ePapers und der Kindle und eDocuments werden als die große Gefahr angesehen. Es scheitert einfach an der gedanklichen Transferleistung von dem alten, klassischen Seiten/Papier Konzept wegzukommen und neue, innovative Wege zu gehen.

Bezahlen oder nicht?

So darf man nun auf der Webseite der Morgenpost für einen Artikel bezahlen – Link.

Wenn man allerdings über diesen Weg an den Artikel herangeht, dann zahlt man dafür nicht – Link

Warum ist das so?

Das Prinzip welches dahinter steckt, ist so simpel wie es sein könnte. Um die Einbußen der Leserschaft die durch den bezahlten Content abgeschreckt werden, nicht als katastrophal bezeichnen zu müssen, wird hier der ZUgriff von Google auf die Webseiten nach wie vor zugelassen. So wird der Artikel weiterhin im Netz gefunden und lockt weiterhin Leser an.

Es stehen sich also Publikations- und Veröffentlichungsgeilheit und Habgier gegenüber. Ein Spitzbube würde natürlich in den nächsten Meetings, die bei Springer abgehalten werden, versuchen die Leserschaft des entsprechenden Contents (die bezahlt haben) mit der Leserschaft, die nicht bezahlt haben, zu mischen .. und den Folgesatz rauszudrücken –

“Ist alles gar nicht so schlimm, wir verzeichnen nur einen leichten Rückgang. Die Aktion wurde sehr gut angenommen”.

Gut das ich kein Spitzbube bin.

Das heißt in der Folge, dass man sich also sehr wohl bewusst ist, was Suchmaschinen (Google, etc) für die Nachrichtenszene bedeuten, aber es scheitert an den Konzepten oder dem Willen, ein Pay4Content Modell wirklich umzusetzen. Keiner traut sich und stellt sich an die Front und behauptet “Die Leser zahlen für guten Content” ohne wenigstens ein bisschen Rückendeckung zu haben.

Will man nun also diese Artikel normal lesen, kann man einfach das “www” vor der URL des €ontent durch ein “mobile” ersetzen. Dann wird die Handyvariante des Artikels aufgerufen, die sogar fast werbefrei ist.

http://www.morgenpost.de/berlin/article1224796/Berlin-besteht-erste-Schneepruefung.html

http://mobile.morgenpost.de/berlin/article1224796/Berlin-besteht-erste-Schneepruefung.html

Einfachste Variante ist aber wahrscheinlich einfach unter Firefox das ADD-On “RefControl” zu installieren und dann mit den folgenden Eingaben zu füttern:

refControl

Als Referrer benutzt ihr einfach:

http://www.google.com/i_paid_nothing"

Von Manuel
\\ tags: , , , , ,

Dez11
Viral

Burger King bzw die Agentur von Burger King ist in der letzten Zeit sehr aktiv, was virale Kampagnen angeht. So haben wir von der “Mancademy” über den “schwarzen King” schon zahlreiche Aktionen gesehen.

Die “Alphagriller Aktion” ist nun in Deutschland schon eine Zeit vorüber. Aktuell scheint mir nichts zu laufen, aber die Briten kommen aktuell in den Genuss eines singenden, duschenden Burgerbabes :)

Burger King in England

Burger King in England

Ich möchte nun nicht die sängerischen Qualitäten der Dame anzweifeln … aber ich hab den Ton ausgemacht. Man kann auf der Webseite den Bikini, in dem Sie duschen soll, sowie das Lied, welches gesungen werden soll, wählen.

Abgesehen davon, das die Aktion halt in Deutschland entweder hinterherhinkt, oder gar nicht kommt … mir reichts. Ich will nicht ständig in JEDE Aktion miteinbezogen werden. Aber es ist leider Trend, daher muss nun jedes Unternehmen seine eigene Facebookpage und Social Community um sich scharren.

Ob den Firmen bewußt ist, das die Leute nicht einfach so wieder gehen, sondern das man sich auch um die kümmern muss?

Von Manuel
\\ tags: , , , ,

web counter Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de